Produktion und Werkstatt
Flächen mit tragfähigen Böden, Zufahrt und ausreichender Raumhöhe. Geeignet für Metall- und Holzverarbeitung, Montage, Kunststofftechnik und ähnliche Betriebe.

Ein Industrieareal, das über fast zwei Jahrhunderte gewachsen ist und heute Platz für Betriebe, Vereine und private Nutzungen bietet.
Das Thur-Areal besteht aus mehreren Gebäuden, die zu unterschiedlichen Zeiten für unterschiedliche Zwecke gebaut wurden. Der grosse Websaal in Eisenbeton entstand 1937, der vierstöckige Hochbau mit Büros, Kantine und Wohnungen 1943, ein weiteres Fabrikgebäude auf der Ostseite 1947. Ab 1984 kamen Umbauten für die neuen Nutzungen dazu.
Diese Vielfalt ist heute ein Vorteil. Ein Betrieb braucht Raumhöhe und eine Zufahrt, ein anderer helle Räume für Büroarbeit, ein dritter einen kleinen abschliessbaren Raum für sein Hobby. Auf dem Areal ist beides möglich, oft in Sichtweite voneinander.
Die Eigentümerin, die Thuro-Plast AG, entwickelt das Areal seit 1988 in kleinen Schritten weiter. Der Grundsatz dabei: die Bausubstanz erhalten und die Nutzung anpassen, nicht umgekehrt.
Flächen mit tragfähigen Böden, Zufahrt und ausreichender Raumhöhe. Geeignet für Metall- und Holzverarbeitung, Montage, Kunststofftechnik und ähnliche Betriebe.
Trockene Lagerflächen unterschiedlicher Grösse, direkt anfahrbar. Für Betriebsmaterial, Waren, Saisonlager oder Archiv.
Büroräume im Bestand, mit Tageslicht und in einem Umfeld, das sich von einem Bürogebäude in der Agglomeration deutlich unterscheidet.
Kleinere Einheiten für private Projekte, Sammlungen, Werkstätten oder Vereinstätigkeiten.
Räume für gestalterische und musikalische Arbeit. Auf dem Areal gibt es dafür bereits Nachbarn.
Auf dem Areal ist die Erlebniswelt Toggenburg(öffnet in einem neuen Fenster) zu Hause, das grösste Museum in Lichtensteig. Sechs Ausstellungen verteilen sich über mehrere Etagen des früheren Fabrikgebäudes.
Nicht jede Fläche hat dieselbe Ausstattung. Was für Ihr Vorhaben passt, klären wir am besten vor Ort.

Die Lage am Fluss war von Anfang an der Grund für den Standort. 1831 trieb ein Wasserrad die Papiermühle an. Für die Weberei lieferte Escher-Wyss ab 1866 die Turbinen. 1937 entstand ein eigenes Turbinenhaus, zusammen mit Kesselhaus und Werkstattgebäude.
Über rund dreissig Jahre hat Kurt Fischbacher, der Immobilienverwalter des Areals, die Wasserkraftanlage betreut und unterhalten. Derzeit ist ein Projekt zur Erneuerung in Planung.
Das Areal liegt unterhalb der Hauptstrasse Richtung Wil an der Thurstrasse 2, direkt am Fluss. Die Bushaltestelle Hof ist gleich oberhalb des Areals. Wer mit dem Auto kommt, fährt direkt auf das Gelände.
Lichtensteig zählt rund 2100 Einwohnerinnen und Einwohner und liegt im Wahlkreis Toggenburg. Die Stadt erhielt im Jahr 1400 das Stadtrecht und war über 330 Jahre Sitz der Verwaltung der Grafschaft Toggenburg.

Lichtensteig hat den Strukturwandel im Toggenburg zu spüren bekommen. Betriebe schlossen, Wohnungen und Ladenlokale standen leer. Die Stadt reagierte mit der Strategie Mini.Stadt: leerstehende Gebäude wurden neu genutzt, das Rathaus wurde zum Kulturhaus, im ehemaligen Postgebäude entstand ein Coworking-Space, auf dem Areal der früheren Fein-Elast wächst ein neues Quartier.
2023 erhielt Lichtensteig dafür den Wakkerpreis des Schweizer Heimatschutzes. Das Thur-Areal war nicht Teil der Preisbegründung, folgt aber demselben Gedanken: bestehende Bausubstanz erhalten und ihr eine neue Aufgabe geben.
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