Historische Bausubstanz
Der Websaal von 1937, der vierstöckige Hochbau von 1943 und der Ostbau von 1947. Gebäude mit Geschichte, die bis heute funktionieren.

Lichtensteig, Toggenburg
Werkstätten, Lager, Büros, Ateliers und ein Museum in den historischen Fabrikbauten von Lichtensteig. Direkt am Fluss.
Wo früher Papier geschöpft und später feiner Stoff gewoben wurde, stehen heute Werkbänke, Lager, Ateliers und Büros. Das Thur-Areal in Lichtensteig hat mehrere Industriezeitalter überstanden und dabei seinen Charakter behalten.
Rund 16 Betriebe und Institutionen teilen sich das Gelände. Metallbau neben Holzbau, Kunststoffverarbeitung neben Musikstudio, ein Motorradsattler neben der Erlebniswelt Toggenburg. Das Museum zeigt auf mehreren Etagen sechs Ausstellungen, darunter Europas grösste Hobby-Modelleisenbahn in Spur 0, und bringt Besucherinnen und Besucher aus der ganzen Schweiz auf das Areal.
Diese Mischung ist gewachsen und nicht geplant. Genau das macht den Ort aus.
Die Gebäude sind robust, die Flächen gross, die Wege kurz. Vor dem Areal fliesst die Thur, oberhalb liegt die Bushaltestelle Hof, und die Altstadt von Lichtensteig ist in einem knappen Fussmarsch erreichbar.
1831
Beginn der industriellen Nutzung
16
Betriebe, Vereine und Institutionen
6
Nutzungsarten von der Produktion bis zum Hobbyraum
1943
Einweihung des heutigen Fabrikneubaus
Der Websaal von 1937, der vierstöckige Hochbau von 1943 und der Ostbau von 1947. Gebäude mit Geschichte, die bis heute funktionieren.
Wer eine Schweissnaht, eine Palette Platz oder eine helfende Hand braucht, findet das meist ein paar Türen weiter. Aus dieser Nähe entstehen Aufträge unter Nachbarn und Lösungen, wenn es kurzfristig eng wird.
Produktion, Werkstatt, Lager, Büro und Hobbyraum. Von der kleinen Einheit bis zur grossen Halle.
Ebenerdige Zufahrten, tragfähige Böden und Raumhöhen, die Maschinen vertragen.
Helle Räume in einem Umfeld, das sich von der üblichen Bürolandschaft unterscheidet.
Die Erlebniswelt Toggenburg mit sechs Ausstellungen und Bistro, dazu Vereine, ein Musikstudio und Ateliers. Auf dem Areal wird nicht nur gearbeitet.
Bushaltestelle Hof direkt oberhalb des Areals, vom Bahnhof Lichtensteig rund 20 Gehminuten. Direkte Zufahrt für Lieferwagen und Lastwagen, Parkplätze auf dem Gelände.
Die Thur fliesst am Areal vorbei. Mittagspause am Wasser statt auf dem Parkdeck.

Werkstätten, Produktionsflächen und Ausstellungsräume für Handwerk, Metall- und Holzbau, Montage und Verarbeitung.

Trockene Lagerflächen mit direkter Zufahrt. Für Betriebe, die Platz brauchen, und für alle, die saisonal einlagern.

Bastelraum, Werkstatt für die Freizeit, Proberaum oder Atelier. Auch kleine Einheiten sind möglich.

1831 baute Johann Jacob Siebenmann am Ufer der Thur eine Papiermühle mit Wasserrad. Nach einem Brand entstand von 1866 bis 1868 an derselben Stelle ein Webereigebäude, eine der ersten Shedbauten der Schweiz. Escher-Wyss lieferte Webstühle, Turbinen und die gesamte Werkstatteinrichtung.
Danach folgten die St. Galler Feinwebereien AG, ab 1967 der amerikanische Konzern Burlington Industries und ab 1972 die Thurotex AG von Peter Bächinger. 1982 kam der Konkurs. 221 Arbeiterinnen und Arbeiter verloren ihre Stelle, 151 davon wohnten in Lichtensteig.
1984 kaufte die Plastik AG aus Bad Ragaz die Gebäude und eröffnete darin ein Gewerbezentrum. Seit 1988 gehört das Areal der Thuro-Plast AG.
Die ganze GeschichteAuf dem Areal sind Betriebe aus Handwerk, Produktion, Handel, Dienstleistung, Kultur und Freizeit zu Hause. Auf der Mieterseite stellen sich diejenigen vor, die das möchten.


Auf dem Thur-Areal wird selten etwas frei. Wenn doch, geht es meist schnell. Tragen Sie sich in die Interessentenliste ein, dann melden wir uns, sobald etwas Passendes verfügbar ist.
Auf die Interessentenliste
Museum
Auf dem Thur-Areal ist die Erlebniswelt Toggenburg zu Hause, das grösste Museum in Lichtensteig. Sechs Ausstellungen verteilen sich über mehrere Etagen des früheren Fabrikgebäudes.
Im Auditorium läuft Europas grösste Hobby-Modelleisenbahn in Spur 0. Auf 500 Quadratmetern sind 1400 Meter Gleis verlegt, bis zu fünfzehn Züge fahren gleichzeitig. Dazu kommen eine Puppen- und Puppenstubensammlung aus drei Jahrhunderten, rund fünfzig restaurierte Motorräder, alte Landmaschinen, das mechanische Jüdel-Stellwerk von 1910 aus dem Bahnhof Lichtensteig und wechselnde Sonderausstellungen.
Das Museum hat einen eigenen Eingang, ein Bistro und eigene Öffnungszeiten. Alle Angaben dazu finden Sie direkt beim Museum.
Zur Erlebniswelt ToggenburgDas Areal liegt unterhalb der Hauptstrasse Richtung Wil, direkt an der Thur. Die Bushaltestelle Hof ist gleich oberhalb, vom Bahnhof Lichtensteig sind es zu Fuss rund 20 Minuten. Die Autobahn A1 bei Wil ist in rund 20 Fahrminuten erreichbar.
Auf dem Gelände stehen Parkplätze zur Verfügung, die Zufahrt ist auch für Lieferwagen und Lastwagen ausgelegt.
Anfahrt und KontaktDer Newsletter informiert über freie Flächen, neue Betriebe auf dem Areal und Veranstaltungen. Ein paar Mal im Jahr, nicht öfter.
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